Dobbrikow & seine Geschichte Teil (6)

 Dobbrikow Fastengeschichte

Autor Herbert Giesecke

Dobbrikow die Entwicklung der Städte

Es ist  die Zeit, in der die Städte in Brandenburg immer mehr Bedeutung erlangten. Eine dieser Städte ist z.B. Jüterbog, unweit von Dobbrikow.
Während in der Antike die Stadt eine häufig vorkommende Siedlungsform war, so hat sie doch in der Völkerwanderungszeit ziemlich an Bedeutung verloren. Besonders im Gebiet nördlich der Alpen. Hier bei uns in Brandenburg, besonders im Fläming, waren Dörfer und Streuansiedlungen bevorzugte Siedlungsformen.
Allerdings bildeten sich auch hier die ersten Städte heraus. Während sie in anderen Gegenden häufig im Schutze einer Burg oder in der Nähe eines Flusses heranwuchsen, war es hier hauptsächlich einer günstigen Lage, an einer Handelsstraße, geschuldet.

Den Kern einer mittelalterlichen Stadt bildete das Rathaus, das auch in Teilen als Vorratsspeicher benutzt wurde. Die Stadt war meistens mit Marktrechten ausgestattet, sodass in der Nähe des Rathauses, sich der Marktplatz befand. Er war das Handelszentrum für die Stadt selbst und der umliegenden Dörfer. Im Brandenburgischen sowie im sächsischen Grenzgebiet entstanden durchgeplante Städte mit einem regelmäßigen Grundriss. Umgeben war die Stadt von der Stadtmauer, einer Befestigungsanlage, die in gemeinsamer Arbeit von Rat, Bevölkerung und Geistlichkeit erbaut und erhalten wurde. Mehrere Stadttore schufen die Verbindung zur Umwelt. Auch hierhin können wir bei unseren Fastenwanderungen einen Ausflug unternehmen.

Fastenwandern auf den Spuren der vergangenen Zeit

Autor: Herbert Giesecke

 

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