Dobbrikow und seine Geschichte Teil (8)

Reformation im Fläming

Reformatin im Fläming – Tetzel Truhe

Reformation im Fläming

Das Mittelalter neigte sich nun langsam dem Ende zu. Die herrschende Frömmigkeit mit Buße und Fasten wurde abgelöst durch neuere Vorstellungen. Auch in unserem kleinen Gebiet des Flämings zeigte sich, wenn auch am Rande, diese Zeit.

Johann Tetzel, der Mönch, der Luther erst mit seinen Ablasspredigten auf die Idee seiner 95 Thesen brachte, trieb sein Geschäft von Jüterbog aus.
Viele Wittenberger überschritten die sächsische – brandenburgische Grenze um ihr Seelenheil mit Hilfe der Ablasszahlungen zu erreichen. Etliche dieser Stellen aus der reformatorischen Zeit kann man bei einer Rundfahrt im südlichen Kreisgebiet erreichen. Bei einer 7 tägigen Fastenzeit in Dobbrikow ist die dieser Ausflug mit dabei.

Die Reformation breitete sich in Brandenburg nur sehr zögerlich aus. Der damalige Herrscher, Joachim der I., hielt fest zum alten Glauben und verbot Bestrebungen der neuen Bewegung. Aber nach seinem Tode übernahm sein Sohn die Regierung. Er war durch seine Mutter evangelisch beeinflusst worden und stand nach der Reformation positiver der Reformation gegenüber.
Und so setzte sich auch in unserem kleinen Gebiet, dem Fläming, die neue Lehre durch.

 

Kommentare sind geschlossen