Fasten Seminare Historie

Fasten Seminare Historie

Autor Herbert Giesecke

Liebe Fastenfreunde,

auf dieser Seite wird Herr Herbert Giesecke  etwas über die Historie unserer verschiedener Fastenziele berichten.

Einfach und in leichter Form. 

Seid gespannt darauf und viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

Fasten Seminare Historie – Ostsee Rügen

Fasten Seminare Ostsee Rügen Altenkirchen Kirche

Rügen Altenkirchen Kirche

Wenn wir mit unseren durchs Fastenwandern gestärkten Augen die Pfarrkirche in Altenkirchn genauer betrachten, fällt uns dort ein mittelalterliches Stein auf. Oder wir werden darauf hingewiesen.
Es handelt sich hier um den Svantevitstein. Dieses altslawische Heiligtum wurde im Rahmen der Christianisierung in der Kirche verbaut.
Bevor die Bewohner der Insel, die Ranen, missioniert wurden, war Rügen ein Mittelpunkt das slawischen Svantovitkults. Svantovit war ein vieköpfiger Gott, dessen Standbild im nördlichen Rügen verehrt wurde.
Die Augen dieses vierköpfigen Gottes schauten in die vier Himmelsrichtungen. Die Gesichter waren unterschiedlich koloriert, und zwar das nach Norden schauende weiß, das westliche rot und das südliche schwarz. Vielleicht war diese Farbbennenung im ganzen Slawentum verbreitet.

Fasten Seminare Historie Ostsee Rügen

Svantevitstein Altenkirchen

 

Wenn wir von Kiew, dem Mittelpunkt des damaligen Rußlands ausgehen, lag Weißrußland im Norden, das etwas unbekanntere Rotrußland im Westen und das Schwarze Meer im Süden.
Immer wieder erstaunlich ist, dass die Christianisierung Mitteleuropas nicht zentral von Rom ausging, sondern von, für die damalige Zeit, Randvölkern.
Die Germanen wurden z.T. von den Iren missioniert, und die Slawen auf Rügen zuerst von den Dänen.
Allerdings ist die Verbindung von Rügen zu Skandinavien sowieso ziemlich ausgeprägt. So bekannte sich einer der berühmtesten Söhne Rügens, Ernst Moritz Arndt, als Untertan des schwedischen Königs.
Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte, und hat mit unserem Svantevitstein nichts zu tun.

 

Informationen Fasten Ostsee Rügen finden Sie auf meiner Hauptseite. hier…

Fasten Seminare Historie – Harz
Fasten Seminare Historie Harz

Fasten Seminare Historie Harz

Zu unseren Fastenseminaren bzw. Fastenwanderungen treffen wir uns seit etlichen Jahren in Altenbrak.
Altenbrak ist ein kleiner Harzort, idyllisch gelegen im Bodetal. Und manchmal besuchen wir gemeinsam die romantische Kirche des Ortes.
Wenn man ein wenig herumstöbert, hat man auch ggf. das herumliegende Gesangsbuch in der Hand. Manch einer wundert sich, dass die Kirchengemeinde zur evangelische Landeskirche Braunschweig gehört. Hier zeigen sich alte Fakten, die unbeschadet die Jahrhunderte überstehen.
Der ehemalige Landkreis Blankenburg, zu dem auch Altenbrak gehörte, war Teil des Herzogtums Braunschweig.

Nach dem II. Weltkrieg, auf der Potsdamer Konferenz, wurde bei der Festlegung der Besatzungszonen bestimmt, dass das Land Braunschweig zur Britischen Zone gehören sollte. Allerdings war der größere Ostteil des Kreises nur mit einer kleinen Straße und einer Schmalspurbahn mit dem Westteil verbunden.
Um es praktikabler zu gestalten, schlug man daher den Ostteil der Sowjetischen Zone zu. In wie weit die Bewohner das begrüßt haben, wurde weder in der Besatzungszeit, noch in der DDR, richtig ausdiskutiert.

Noch eine Petitesse am Rande, in Blankenburg lebte tatsächlich einmal ein richtiger König. Und dann ausgerechnet kein deutscher, sondern der französische König Ludwig XVIII. Während sein Bruder, eben der bekannte XVI. hingerichtet wurde, ging er der Not gehorchend, lieber ins Exil.
Und kam so nach Blankenburg. Erst nach Napoleons Abdankung, konnte er dann den französischen Thron besteigen.

Informationen Fasten im Harz finden Sie auf meiner Hauptseite. hier…

 

Fasten Seminare Historie – Usedom 

Fasten Seminare Historie Usedom

Fasten Seminare Historie Usedom

Eine unserer Fasten -Wanderungen führt uns ans nördliche Ende der Ostseeinsel Usedom.
Hier fand im Jahre 1630 ein für die deutsche Geschichte bedeutsames Ereignis statt. Der schwedische König, Gustav II. Adolf, betrat mit seinem Heer deutschen Boden. Er kniete nieder zum Gebet, um für einen guten Verlauf seiner Mission zu bitten.

Über die Motive seines Eingreifens in die Kriegshandlungen streiten sich die Historiker bis heute. Es war wohl eine Gemengelage aus Hilfe für den bedrängten deutschen Protestantismus und schwedischen Machtansprüchen im Ostseeraum. Einerseits war der Protestantismus in einer verzweifelten Situation, andererseits war auch schon Mecklenburg unter kaiserlichen Einfluss geraten.
Stralsund konnte sich nur Dank schwedischer Hilfe Wallenstein widersetzen. Doch in der Fläche bewegten sich die Kaiserlichen nach Gutdünken.
Gustav Adolf begann nun von Usedom aus seinen Zug durch Deutschland. Zur Rettung von Magdeburg kam er allerdings zu spät. Kurze Zeit später erzielte er dann aber einen bedeutenden Sieg bei Breitenfeld.
Zu erwähnen wäre noch, dass das schwedische Heer unter G.A. für die damalige Zeit als ziemlich diszipliniert galt. Erst nach seinem Tode in der Schlacht von Lützen trat die berüchtigte Verwilderung ein. Schweden, aber auch die Kaiserlichen drangsalierten die deutsche Bevölkerung über alle Maßen.
Allerdings, von der Stelle, von der aus alles begann, konnte man das nur zum Teil erahnen.

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